Durch ein Wohnraumkonzept, das möglichst kleine, dezentral gelegene Wohneinheiten vorsieht, wird die Grundlage für eine bedarfsgerechte Betreuung bei möglichst geringer Ausgrenzung geschaffen. Das Wohnraumangebot ist elementarer Baustein zur Erreichung unseres Zieles, möglichst dem normalen Leben angeglichene Lebensverhältnisse zu schaffen. Dazu gehört auch, dass die Nachbarschaft in unsere Arbeit insofern miteinbezogen wird, als dass auf ein gedeihliches und verträgliches Miteinander geachtet wird. Wichtig dabei ist, dass sich die Anwohner in ihren Besorgnissen und Ängsten ernst genommen fühlen. Unsere Wohnungen, bzw. Wohnhäuser, die z.T. im Eigentum der Einrichtung stehen, unterscheiden sich weder in der Lage, noch nach außen hin von ihrer Umgebung, so dass Stigmatisierungseffekte vermieden werden können. Die dezentrale Wohnform bietet folgende Vorteile:

  • Entstigmatisierung,
  • Vermeidung von Irritationen nach außen,
  • Bildung von Kleingruppen,
  • Verbesserung der Gruppenfähigkeit,
  • Umverlegungsmöglichkeiten in Krisenfällen.

Die Einrichtung verfügt über drei kleine Wohnheime („Haupthäuser“), sowie mehrere angemietete Wohnungen unterschiedlicher Größe. Diese sind über die drei Landkreise Emmendingen (zwei Haupthäuser in Emmendingen), Stadt Freiburg (vier Wohnungen in Freiburg) und dem Landkreis Breisgau-Hochschwarzwald (ein Haupthaus in Oberrimsingen) verteilt.

Für jeden Klienten und jede Klientin der C.T.Welcker Stiftung e.V. wird ein Einzelzimmer zur Verfügung gestellt, um die Möglichkeit der individuellen Entfaltung im Rahmen der Gemeinschaft zu unterstützen. Die Grundausstattung wird gestellt.

Die Einrichtung verfügt über insgesamt 21 stationäre Plätze (ohne Belastungserprobung).